Anmeldeschluss 19. Oktober 2027

Wüstenretreat · Marokko · 30. Oktober – 6. November 2027
Acht Tage,
in denen niemand etwas von dir will.
Trekking, Yoga und Breathwork in der marokkanischen Wüste. Für Frauen und Männer. Kaum Handyempfang, keine Termine, zwölf Menschen.
Seit Februar 2024 über 160 Menschen in der Wüste begleitet.
30. Oktober – 6. November 2027 · 2'150 CHF/€
Anmeldeschluss 19. Oktober 2027 · 12 Plätze
Hier musst du nicht stark sein.
Du hältst alles zusammen. Im Beruf und zu Hause. Du wirst gefragt, du organisierst, du bemerkst sofort, wenn es jemandem nicht gut geht.
Die ersten zwei Tage in der Wüste machst du genau das weiter. Du bemerkst, wer friert. Du siehst wer Hunger hat. Du fragst, ob du helfen kannst. Das ist keine Rolle, die du spielst — es ist die Einzige, die du kennst.
Und irgendwann, meistens am dritten Tag, hört es auf. Nicht weil du dich dafür entschieden hast.
Sondern weil hier niemand ist, für den du sorgen musst. Hier wird für DICH gesorgt.
In der Wüste wird es zum ersten Mal wirklich still. Kein Empfang. Keine Termine.
Niemand, der etwas von dir will.
Was danach kommt, beschreiben die meisten mit einem Satz:
"Ich habe zum ersten Mal seit Jahren nichts tun müssen, ausser darauf zu achten was ich gerade möchte."

"There is a desert I long to be walking.
A wide emptiness, peace beyond any understanding of it."
― Rumi
Weniger Tun. Mehr Sein.
Du wirst NICHT optimiert.
Die Wüste ist ein klarer Spiegel. Nichts lenkt ab.
Kein Netz, keine Termine, keine Erwartungen, die du erfüllen musst.
Du wachst auf, um dich herum ist es noch dunkel, die Luft ist frisch.
Und zum ersten Mal seit Langem fragt dich niemand etwas.
In dieser Stille wird spürbar, was du längst weisst:
wo du dich verbiegst, wo du zu viel trägst, wo eine Grenze fehlt.
Du kommst zurück bei dir an. Leichter. Klarer. Mit einem Nein, das nicht mehr weh tut.
Dieses Retreat wirkt nicht durch ein volles Programm, sondern durch Tiefe.
Nachhaltig und tragfähig.
Für wen dieses Retreat ist
Dieses Retreat ist für dich, wenn du spürst,
dass es Zeit ist, dir selbst wieder wirklich zuzuhören.
✔️ du raus willst aus dem Funktionieren
✔️dich selbst irgendwo unterwegs verloren hast
✔️Klarheit suchst – nicht im Kopf, sondern in dir
✔️du erschöpft bist, obwohl „eigentlich alles passt“
✔️du dir Raum wünschst, ohne dich erklären zu müssen
✔️Tiefe, Ruhe, Natur und Verbindung suchst
Für wen dieses Retreat
NICHT ist
Dieses Retreat ist NICHT für dich, wenn:
-
du nur Urlaub willst, ohne innere Arbeit
-
du gerade keine Kapazität für dich hast
-
du ein klassisches Wellnesshotel erwartest
-
dir Stille Angst macht, statt dir Raum zu geben, und du einen durchgetakteten Ablauf brauchst.
Hier geht es nicht darum, jemand anderes zu werden.
Sondern darum, wieder bei dir anzukommen.

Was in diesen acht Tagen passiert
ANKOMMEN & LOSLASSEN
Weite. Stille. Schritte im Sand.
Vom ersten Moment an darfst du ankommen und einfach sein.
Kein Müssen, kein Funktionieren. Der Kopf braucht ungefähr drei Tage, bis er das glaubt.
VERBINDEN & ERLEBEN
Austausch auf Augenhöhe.
Gespräche, die tiefer gehen.
Nächte unter freiem Himmel.
Yoga, Breathwork, Meditation und Journaling bringen dich wieder mit deinem inneren Kern in Berührung.
WACHSEN & INTEGRIEREN
Die Weite bringt Klarheit, die Gruppe gibt Halt.
Du erkennst, was dich bisher zurückgehalten hat.
Und du legst fest, was davon mit nach Hause kommt — konkret genug, dass es den ersten Montag übersteht.
WER DICH BEGLEITET
Nadja Crivelli & Robin Stolberg

Nadja Crivelli
Nadja organisiert das Retreat und leitet es zusammen mit Robin.
Sie ist Yogalehrerin mit vierjähriger Ausbildung und Lifecoachin. Sie arbeitet mit Atem, Meditation und dem Körper.
Seit Februar 2024 fährt sie mit ihren Gruppen in die Wüste bei M'hamid, viermal im Jahr. Über 160 Menschen sind schon mitgegangen.

Robin Stolberg
Robin lebt in Zürich.
Bevor er mit dem Atem gearbeitet hat, stand er hinter der Bar — als Bartender und Barmanager in Schweizer Clubs.
Dann war er sieben Jahre unterwegs. Bei Mönchen, bei indigenen Gemeinschaften im Amazonas, bei Nachfahren der Maya.
Heute arbeitet er mit Breathwork, Körperarbeit und dem Nervensystem. Vor allem mit Menschen, die selbstständig sind oder ein Unternehmen führen — die nach aussen funktionieren und innen müde sind.
Er ist zertifizierter Instruktor für Oxygen Advantage.

Kooperation mit Karoline Riegger und Faisal von Magic of desert
Faisal stammt aus einer Nomadenfamilie. Sein Vater und sein Großvater haben mit ihren Familien und ihrem Stamm in der Wüste gelebt.
Was für uns „mitten im Nirgendwo“ ist, ist für sie seit Generationen zuhause.
Sie führen, sie kochen, sie bauen die Zelte auf. Sie kennen die Gegend, das Wetter und die schönsten Übernachtungsplätze.
Und ein Detail, das vor Ort mehr zählt als jede Beschreibung: Ihr seid zu zwölft plus Begleitung. In dieser Gruppengrösse übersieht niemand, wenn es jemandem nicht gut geht.
Zur Klarheit:
Ein Retreat ersetzt keine Therapie.

Robin Stolberg
Seine Arbeit:
Breathwork in der Wüste.
Eine Breathwork-Session dauert meistens eine Stunde. Danach stehst du auf und gehst zurück in deinen Tag.
Sonst · im Studio
Eine Stunde auf der Matte.
Danach Tram, Handy, Abendessen, Alltag.
Was sich gezeigt hat, verblasst, bevor es sich setzen kann.
Hier · in der Wüste
Zwölf Menschen, die acht Tage lang bleiben.
Danach gehst du durch den Sand und schläfst unter freiem Himmel.
Am Feuer sitzen Menschen, die dabei waren.
Es gibt kein Zurück in den Alltag, bevor sich etwas gesetzt hat.
Und die Wüste macht die halbe Arbeit von allein.
Sie nimmt dir jede Rolle ab, die du sonst spielst — zu Hause, im Beruf, in deiner Familie.
Was danach noch da ist, ist echt.
Deshalb sind es zwölf Menschen und nicht dreissig.
Loslassen braucht Vertrauen, und Vertrauen braucht eine Gruppe, die sich kennt.
Was es ist
Eine Zeit lang bewusst anders atmen als sonst, dazu Übungen, die beim Körper ansetzen statt beim Kopf. Angeleitet von Robin, im Sitzen oder Liegen.
Wann
Verteilt über die Tage in der Wüste.
Mitmachen
Freiwillig. Du kannst jederzeit aufhören oder nur dabeisitzen.
Vorerfahrung
Nicht nötig. Du brauchst keine Theorie und keine Vorbereitung.
Gesundheit
Bei Schwangerschaft, Epilepsie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hohem Blutdruck oder psychischen Erkrankungen klären wir im Kennenlerngespräch, was für dich passt.
Leitung
Robin Stolberg, zertifizierter Instruktor für Oxygen Advantage.
Breathwork kann viel bewegen.
Das ist der Grund, warum vor jeder Buchung ein Gespräch steht und warum emotionale und psychische Gesundheit Teilnahmevoraussetzung ist.

Ehrlich gesagt
Wie es wirklich ist
Damit du nicht erst in Marrakesch merkst, worauf du dich eingelassen hast.
Wie geschlafen wird
Erste und letzte Nacht im Riad Sidi Safouh in Marrakesch, mit Pool. Die Zimmer teilst du mit anderen Teilnehmenden, Einzelzimmer gibt es keine. Eine Nacht in Bungalows im Wüstencamp. Während des Trekkings in Zelten oder unter freiem Himmel auf Matten. Decken sind vor Ort, den Schlafsack bringst du mit.
Wie weit gelaufen wird
Vier Tage Trekking, täglich drei bis fünf Stunden zu Fuss, angepasst an die Gruppe.
Körperlich normale Konstitution reicht, Training nicht nötig.
Duschen und Toilette
In der Wüste gibt es keine Dusche. Waschen mit Wasser aus dem Kanister, Toilette ist die Natur. Wer damit nicht leben kann, sollte nicht mitkommen. ;)
Die Stille
Ab der Nachtruhe bis nach der Morgen-Yogasession wird nicht gesprochen. Auch das Wandern findet in Stille statt. Es gibt für dich eine Ansprechperson.
Danach schreibst du für dich, und wir kommen in einer Runde zusammen. Ob du etwas teilst, entscheidest du.
Handy und Empfang
In der Wüste gibt es kaum Empfang. Wer zu Hause jemanden hat, der Bescheid wissen muss, klärt das vorher — die Notfallnummer läuft über das Team vor Ort.
Gepäck
Ein Trekkingrucksack mit höchstens 50 Litern. Das Gepäck tragen die Dromedare. Geritten wird nur, wenn es körperlich nicht anders geht.
Bargeld
50 bis 200 Euro für Trinkgeld, Souvenirs, Kaffee unterwegs und ein Turbantuch (rund 10 Euro). Für die Beduinen sind 20 bis 50 Euro Trinkgeld üblich.
Wenn du das gelesen hast und immer noch willst — dann bist du wahrscheinlich richtig hier.

STIMMEN
Von Menschen,
die mitgegangen sind.
„Ich nehme mehr Selbstbewusstsein mit, Verbindung mit mir und meinem Körper, Kraft, Energie und Klarheit für meinen weiteren Weg. Ich bin so stolz auf mich, diesen Weg gegangen zu sein.“
Thea
„Ich habe die Stille gefühlt. So nah und so verbunden mit der Erde zu sein ist magisch. Ich fühlte mich frei und sehr vertraut. Ich fühle mich gesehen und wahrgenommen.“
Birgit
"Die Wüste ist so ein besonderer Ort um sich wirklich ganz auf sich selbst zu konzentrieren. Zu reflektieren wie mir wirklich geht, was in mein Leben passt und was nicht. Viel Reflexion zu verschiedenen Themen hilft die Wahrheit für sich selbst zu erkennen."
Patrick
Danke von Herzen für die liebevolle und einfühlsame Begleitung! Du bist ein wunderbarer Mensch, schön habe ich dich kennengelernt. Ich fühle mich mehr verbunden mit mir selbst und ich habe eine bessere Sicht darauf, was mir wirklich wichtig ist."
Rolf
„Du hast stets ein offenes Ohr, einen liebevollen Blick und tiefes Feingefühl für die Menschen um dich herum. Deine Energie beflügelt und fängt auf.“
Hannah
"Alles was ich mitnehmen darf habe ich nicht nur der Wüste (als Naturphänomen) und meinem inneren Prozess zu verdanken, sondern vorallem dir als Mensch."
Anton
Bevor du weiterliest
Von über 160 Menschen, die bisher mit uns in der Wüste waren, hat genau eine nach Ratenzahlung gefragt.
Der Preis ist fast nie die Hürde.
Die Hürde ist ein Satz: Ich kann jetzt nicht weg.
Das klingt nach vielen Verpflichtungen. Meistens steckt jedoch etwas anderes dahinter:
Du kannst dir nämlich kaum vorstellen dir so eine Auszeit zu erlauben.
Acht Tage, in denen du für niemanden da bist — sowas kann man nicht üben, ich weiss.
Es wird niemand kommen und dir sagen, dass du dir jetzt acht Tage nehmen darfst. Das hat noch nie jemand getan.
Wenn du wissen willst, ob es wirklich nicht geht:
Schreib auf, was geregelt sein müsste, damit du vom 30. Oktober bis 6. November weg könntest. Alles.
Meistens ist die Liste kürzer, als sie sich angefühlt hat. Und für fast jeden Punkt auf der Liste gibt es einen Menschen, den man fragen könnte.
Das Fragen ist der schwierige Teil. Nicht das Weggehen.
Es ist selten das Geld
Der Preis
2'150 für acht Tage
2'150
CHF oder Euro · 8 Tage · Endpreis pro Person
Im Preis enthalten
-
Abholung am Flughafen Marrakesch
-
Zwei Nächte im Riad Sidi Safouh inklusive Frühstück
-
Busreise Marrakesch–M'hamid und zurück, mit Verpflegung
-
Transfers zum Startpunkt der Wüstenreise und zurück
-
Fünf Nächte in der Wüste
-
Vollverpflegung während des gesamten Retreats
-
Yoga, Breathwork, Meditation, Naturrituale, Kakaozeremonie
-
Journaling, intuitives Malen
-
Vier Tage begleitetes Wüstentrekking
-
Begleitung durch Nadja, Robin und das Beduinen-Team
-
Gemeinsamer Online-Call nach dem Retreat
Nicht enthalten
-
Flug nach Marrakesch und zurück
-
Trinkgelder (Empfehlung 20–50 €)
-
Reiseversicherung — bitte selbst abschliessen
-
Persönliche Ausgaben unterwegs
-
Turbantuch rund 10 €
Erst telefonieren, dann buchen. Danach bekommst du deinen persönlichen Buchungslink.
Zahlung und Rücktritt:
50 % bei der Anmeldung, der Rest bis 15. Oktober 2027.
Je näher der Beginn, desto mehr bleibt bei einem Rücktritt fällig. Die Staffel steht in den AGB Retreats.
Du kannst deinen Platz gegen eine Bearbeitungsgebühr von 50 CHF an eine andere Person weitergeben.
Eine Reiseannullationsversicherung empfehlen wir dir. Schliess sie ab, bevor du buchst.
Zwölf Plätze. Anmeldung bis zum 19. Oktober 2027.

Auf dem Weg über den Atlas: Aït Ben Haddou.
Deine Reise
Vom ersten Gespräch
bis nach Hause
Schritt 1
Wir sprechen
Schritt 2
Du bereitest dich vor
Schritt 3
Acht Tage Sahara und danach
Dreissig Minuten am Telefon, kostenlos. Du fragst alles, und wir schauen ehrlich, ob dieses Retreat für dich das Richtige ist. Ein Nein ist ein gutes Ergebnis, wenn es stimmt.
Du bekommst deinen Anmeldelink, das Infoblatt mit Packliste und kommst in die WhatsApp-Gruppe der Teilnehmenden. Danach buchst du deinen Flug — je früher, desto günstiger.
Ab dem Flughafen Marrakesch ist alles organisiert. Nach dem Retreat treffen wir uns online, damit mit nach Hause kommt, was in der Wüste klar geworden ist.
Schritt eins dauert zwei Minuten.
Fragen
Was die meisten wissen wollen
Ich reise allein — ist das komisch?
Die meisten kommen allein. Nach zwei Tagen in der Wüste spielt es keine Rolle mehr, wer mit wem angereist ist.
Muss ich Yoga können?
Nein. Die Sessions sind so angelegt, dass sie ohne Vorerfahrung funktionieren. Wer nicht mitmachen will, macht nicht mit.
Ich habe noch nie Breathwork gemacht — geht das trotzdem?
Ja. Du brauchst keine Vorerfahrung. Robin leitet jede Session an. Du kannst jederzeit aufhören oder nur dabeisitzen.
Ist Breathwork für alle geeignet?
Nicht für alle. Bei Schwangerschaft, Epilepsie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hohem Blutdruck oder psychischen Erkrankungen sprechen wir vorher darüber. Sag es im Kennenlerngespräch.
Wie fit muss ich sein?
Körperlich normale Konstitution genügt. Drei bis fünf Stunden Gehen am Tag über vier Tage, in ebenem bis leicht welligem Gelände.
Wie komme ich hin?
Du buchst deinen Flug nach Marrakesch selbst. Am Flughafen wirst du abgeholt — auf dem Schild des Fahrers steht der Gruppenname. Alles danach ist organisiert.
Wie warm wird es Anfang November?
Tagsüber angenehm, nachts kalt — kälter als im Oktober. Deshalb Zwiebelprinzip, warme Schlafkleidung und ein Schlafsack bis etwa 0 °C.
Was ist mit Essen und Unverträglichkeiten?
Traditionell marokkanisch, frisch zubereitet, überwiegend vegetarisch. Unverträglichkeiten sagst du im Kennenlerngespräch, dann wird das vor Ort berücksichtigt.
Kann ich in Raten zahlen?
Ja, nach individueller Absprache. Sprich es im Kennenlerngespräch an.
Was, wenn ich mich unterwegs unwohl fühle?
Du bist nie allein. Nadja und Robin sind durchgehend ansprechbar, das Beduinen-Team kennt die Gegend und die nächstgelegene medizinische Versorgung.
Teilnahmevoraussetzung ist emotionale und psychische Gesundheit — das ist der Grund für das Vorgespräch.
